Netzwerk der Olympischen Museen

Am 7. September 2006 wurde in Lausanne unter der Leitung der IOC-Präsidenten Jacques Rogge und Juan Antonio Samaranch und auf Initiative des Olympischen Museums das Netzwerk der Olympischen Museen mit 11 Gründungsmitgliedern ins Leben gerufen. Sein Ziel ist es, im Sinne von Qualitätsverbesserungen und Kostenteilung zusammen an nützlichen Synergien und gemeinsamen Projekten zu arbeiten.

Es soll jedoch nicht an die Stelle bestehender Vereinigungen wie des Internationalen Museumsrats ICOM treten, sondern vielmehr einen Zusammenschluss von Institutionen mit gleichen Interessen und Zielen bilden, die zusammen wachsen und wann immer möglich zusammenwirken, um stärker und effektiver zu agieren und eine einzigartige Plattform für die globale Olympische Bewegung zu schaffen.

In den letzten sieben Jahren hat das Netzwerk Beiträge im Rahmen von Erwerbsaktivitäten sowie Sammlungen, Austauschmassnahmen, Koproduktionen, Bildungsprogrammen, Veröffentlichungen und Programmen geleistet. Die Mitglieder des Netzwerks ziehen jährlich über eine Million Besucher an – eine Zahl, die mit den grossen Projekten für neue Olympische Museen und der möglichen Einrichtung einer «globalen Plattform», mit der nicht nur physische, sondern auch virtuelle Besucherinnen und Besucher erreicht werden sollen, noch deutlich steigen könnte.


Auftrag

Das Hauptziel des Netzwerks der Olympischen Museen ist es, die Werte des Sports und des Olympismus konzertiert zu fördern:

1.durch den Informationsaustausch und den Austausch über bewährte Methoden (Best Practices);
2.durch die Förderung der Zusammenarbeit bei gemeinsamen Themen, mit denen die Mitglieder konfrontiert sind;
3.durch die Arbeit an gemeinsamen Projekten, insbesondere in Bezug auf Ausstellungen, pädagogische Programme, Veranstaltungen, Sammlungsmanagement, Kommunikation und kommerzielle Entwicklung;
4.durch die Ermittlung von Wegen für die Zusammenarbeit im Sinne von gesteigerter Effizienz und Skalenvorteilen zum Nutzen der Mitglieder des Netzwerks.

 


Mitglieder des Netzwerks der Olympischen Museen:

1.Olympisches Museum, Lausanne, Schweiz
2.Sportimonium, Hofstade-Zemst, Belgien
3.Brasilianisches Olympisches Museum, Rio, Brasilien
4.Richmond Olympic Experience, Richmond, Kanada
5.Chinesisches Sportmuseum, Peking, Volksrepublik China
6.Olympisches Museum von Nanjing, Nanjing, Volksrepublik China
7.Samaranch-Gedenkstätte, Tianjin, Volksrepublik China
8.Olympisches Museum von Tianjin Dagon, Tianjin, Volksrepublik China
9.Olympisches Museum von Xiamen, Xiamen, Volksrepublik China
10.Olympia- und Sport-Museum Joan Antoni Samaranch, Barcelona, Spanien
11.Estnisches Sport- und Olympia-Museum, Tartu, Estland
12.Stiftung des Sportmuseums, Helsinki, Finnland
13.Deutsches Sport & Olympia Museum, Köln, Deutschland
14.Olympisches Museum von Athen, Athen, Griechenland
15.Olympisches Museum von Thessaloniki, Thessaloniki, Griechenland
16.I.R. IRAN Museum, Teheran, Islamische Republik Iran
17.The Olympic Experience, Tel Aviv, Israel
18.Olympisches Museum von Nagano, Nagano, Japan
19.Olympisches Museum von Sapporo, Sapporo, Japan
20.Olympisches Museum von Seoul, Seoul, Republik Korea
21.Norwegisches Olympisches Museum, Lillehammer, Norwegen
22.Peruanisches Olympisches Museum, Lima, Peru
23.Sport- und Tourismus-Museum, Warschau, Polen
24.Olympia- und Sport-Museum von Katar, Doha, Katar
25.Museum der Olympischen Jugendspiele von Singapur, Singapur
26.Slowakisches Olympia- und Sport-Museum, Bratislava, Slowakei
27.Göteborger Sportmuseum, Göteborg, Schweden
28.Olympisches und Paralympisches Museum der Vereinigten Staaten, Colorado Springs, Vereinigte Staaten von Amerika


Allgemeine Bedingungen für die Mitgliedschaft im Netzwerk der Olympischen Museen:

1.Einhaltung der Regeln und des Ethikkodex von ICOM / ACOM
2.Unterstützung des NOK
3.Das Museum muss für die Öffentlichkeit zugänglich und betriebsbereit sein.
4.25 % des Museums müssen der Olympischen Bewegung gewidmet sein.

KONTAKT:

Zentrum für Kultur und Bildung

„Ihr erster Ansprechpartner, um olympische Kultur- und Bildungsinitiativen zu unterstützen“

culture-education.hub@olympic.org

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