Radsport-Bahnradrennen
  • Olympisches Debüt
    Athen 1896
  • Meiste Goldmedaillen
    Chris Hoy (GBR) / Jason Kenny (GBR)
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Radsport-Bahnradrennen Spotlight

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Geschichte von:

Radsport-Bahnradrennen

Hölzerne Indoor-Bahnen

Schon um 1870 zogen Bahnrennen in England regelmäßig große Zuschauermengen an. Die Fahrer traten auf hölzernen Hallenbahnen an, die den modernen Velodromen von heute sehr ähnlich waren. Solche Bahnen stellten sicher, dass der Wettbewerb das ganze Jahr über durchgeführt werden konnte. Doch für die Veranstalter gab es einen noch größeren Vorteil: Sie konnten von den Zuschauern ein Eintrittsgeld verlangen.

Olympische Geschichte

Bahnradrennen wurden bei allen Austragungen der Spiele seit 1896 veranstaltet, mit Ausnahme der Spiele 1912 in Stockholm, als nur das Straßenrennen ausgetragen wurde. Zwischen 1924 und 1992 gab es in der Regel folgende Disziplinen: Sprint, Zeitfahren über einen Kilometer, Tandem und Mannschaftsverfolgung. Bei den Olympischen Spielen 1964 in Tokio wurde die Einerverfolgung in das Programm aufgenommen, das Tandem wurde nach den Spielen 1972 in München gestrichen.

Seit den Spielen in Seoul 1988, dem Jahr, in dem erstmals Frauen im Sprint antraten, und 1992 in der Einerverfolgung, sind Frauen in den Bahndisziplinen vertreten. Bei den Spielen in Sydney im Jahr 2000 wurden mehrere Bahndisziplinen eingeführt: 500m Zeitfahren für Damen, aber auch Keirin, Américaine und Sprint für Herren.