Die ersten 13 Athletinnen und Athleten, die für Deutschland bei den Olympischen Sommerspielen Paris 2024 an den Start gehen werden, stehen fest.
Am Dienstag (14. Mai) gab das deutsche NOK, der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB), die offizielle Nominierung in vier verschiedenen Sportarten bekannt: Fechten, Leichtathletik, Surfen und Taekwondo.
In der Leichtathletik wurden allerdings nur die Teilnehmer an den Marathon-Wettbewerben in Paris bekanntgegeben. In den restlichen Disziplinen läuft der Qualifikationszeitraum noch.
Für den Marathonlauf der Frauen wurden Laura Hottenrott, Melat Yisak Kejeta, Domenika Mayer und Deborah Schöneborn (Ersatz) nominiert, bei den Männern sollen Amanal Petros, Europameister Richard Ringer, Samuel Fitwi Sibhatu und Hendrik Pfeiffer (Ersatz) an den Start gehen.
Bei den olympischen Wettbewerben im Fechten ist Deutschland diesmal nur mit einem Zweier-Team vertreten. Anne Sauer wird im Florett der Damen antreten, der frühere Teamweltmeister Matyas Szabo mit dem Säbel bei den Herren. Die Nominierung von Sauer und Szabo erfolgte unter Vorbehalt. Es fehlen noch formelle Bestätigungen von Quotenplätzen oder es liegen noch nicht alle notwendigen Unterlagen vor.
Nominiert wurde außerdem das Surf-Duo Camilla Kemp und Tim Elter. Die beiden hatten mit ihrer Qualifikation bei den ISA World Surfing Games in Puerto Rico für eine Sensation gesorgt.
MEHR LESEN: Surf-Sensation: Tim Elter und Camilla Kemp sichern Deutschland Olympia-Quoten
Als Einzelkämpferin wird Lorena Brandl im Taekwondo antreten. Ihr war es als einziger im Laufe des Qualifikationszeitraums gelungen, einen Quotenplatz in ihrer Gewichtsklasse (+67kg) zu sichern.
Mit dem Gewinn der EM-Goldmedaille in Belgrad untermauerte die 26-Jährige in der vergangenen Woche ihre Stellung als heiße Medaillenkandidatin für Paris 2024.
Die nächsten offiziellen Nominierungen durch den DOSB werden am 4. Juni, 25. Juni, 2. Juli und 5. Juli erfolgen.
„Für die Olympischen Spiele in diesem Sommer rechnet der DOSB mit einer Mannschaftsstärke von mindestens 400 Athletinnen und Athleten“, hieß es in der Pressemitteilung.
Es werden also noch einige Sportlerinnen und Sportler hinzukommen, für die der Traum von den Olympischen Spielen wahr wird.
Related content