(2019 Getty Images)
Die weltbesten Sportakrobaten bereiten sich auf die Weltmeisterschaften in der Sportakrobatik 2021 vor, die vom 18. bis zum 21. Juni in Genf, Schweiz, stattfinden werden.
Ursprünglich für Ende Mai 2020 geplant, ist die Veranstaltung der erste globale Wettbewerb in dieser Sportart seit 2018, als der russische Turnverband fünf der möglichen sechs Titel gewann. Dieses Kunststück gelang ihnen auch bei den Weltmeisterschaften 2016.
Die russische Dominanz in den Meisterschaften ist historisch gesehen keine Besonderheit: Russland und die Sowjetunion haben 166 Medaillen gewonnen.
Bei der Austragung 2021 werden laut dem Internationalen Turnerbund 24 Nationen in fünf Kategorien antreten (Damenpaar, Damengruppe, Herrenpaar, Herrengruppe und Mixed-Paar). Obwohl Sportakrobatik nicht Teil des olympischen Programms ist, wurde sie bei den Olympischen Jugendspielen 2018 in Buenos Aires ausgetragen.
Die Athleten, die sich auf den Wettkampf in Genf vorbereiten, haben nur eine große Chance: Der FIG Weltcup in Sofia, Bulgarien, vom 23. bis zum 25. April. Der Wettbewerb ist der erste Sportakrobatik-Weltcup, der seit Beginn der Coronavirus-Pandemie ausgetragen wird und bei dem die Weltmeisterin von 2018, Daria Chebulanka (Russland), und die Silbermedaillengewinnerin Lise de Meyst (Belgien) antreten werden. Sowohl Chebulanka als auch de Meyst treten in der Frauengruppe an.
"In Anbetracht der Umstände sind wir einfach nur glücklich, wieder auf dem Parkett sein zu können", sagte de Meyst laut Inside the Games. "Ich freue mich darauf, den Nervenkitzel des Wettkampfs zu spüren und allen zu zeigen, dass wir in den letzten Monaten gearbeitet haben."