Lernen Sie Luna Solomon kennen: Nach "Taking Refuge" peilt die Sportschützin Tokio 2020 an

Die in Eritrea geborene Athletin begann nach ihrem Umzug in die Schweiz mit dem Sportschießen und trainierte unter Olympiasieger Niccolo Campriani.

Von ZK Goh

Luna Solomon hat sich nie als Sportschützin gesehen.

Die Hoffnung des IOC Refugee Olympic Teams wuchs in Eritrea auf, wo der Sport nicht sehr bekannt ist. Dennoch entschied sie sich, ihre Heimat zu verlassen und flüchtete in die Schweiz.

"Ich bin gegangen, weil es dort keine Freiheit gibt", erklärte sie in einem Profilvideo für die Originalserie von Olympic Channel Taking Refuge, die Flüchtlingsathleten bei ihrer Ausbildung zum Sportschützen unter der Leitung von Olympiasieger Niccolo Campriani begleitet.

Solomon war eine der von Campriani ausgewählten Athleten, zusammen mit Khaloua Sellami, einer IOC "Refugee Athlete"-Stipendiatin.

Über ihren Start in ihrem neuen Sport sagte Solomon:

"Das erste Mal, dass ich am Sportschießen teilnahm, war in der Schweiz. Davor wusste ich gar nichts über Sportschießen."

Mit der Zeit verbesserte sich Solomon unter Camprianis Anleitung, bis zu dem Punkt, an dem sie im Kampf um die Aufnahme in das IOC Refugee Olympic Team steht.

Ihr Training wurde gelegentlich unterbrochen, unter anderem nahm sie eine Auszeit vom Taking Refuge Projekt, als sie schwanger wurde und ein Kind bekam.

Die einjährige Verschiebung von Tokio 2020 aufgrund der Pandemie hat ihr die Möglichkeit gegeben,  das Training nachzuholen.

Auf die Frage, wie sie ihr Engagement bei Campriani und dem Programm zusammenfasst, sagte sie: "Ich möchte mich Nicco anschließen, um anderen Einwanderern wie mir zu helfen..."

"[Um] ihnen zu helfen, durch Sport mutig zu sein, so wie ich es beim Sportschießen gewesen bin."

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